Google testet vertikale Seitenleiste in Desktop Suche: WordPress für AI Mode optimieren

Google testet vertikale Seitenleiste in Desktop Suche: WordPress für AI Mode optimieren

Zuletzt überprüft: 16. Oktober 2026
15 Min. Lesezeit
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#Was Google in der Seitenleiste der Desktop-Suche testet

Am 14. Oktober 2026 berichtete Barry Schwartz auf Search Engine Roundtable, dass Google offenbar die linke vertikale Seitenleiste aus dem AI Mode auf der normalen Websuche-Ergebnisseite testet. In seinen Worten: “Damit stehen das kleine Super-G-Logo von Google, die Linien für den Chatverlauf, ein Einstieg in einen Chat mit dem AI Mode und das Einstellungssymbol alle auf der linken Seite” (eigene Übersetzung).

Entdeckt hat es Damien Andell, der einen Screenshot auf X teilte und fragte: “Ist die Seitenleiste jetzt die Standard-Seitenleiste von Google auf Suchergebnisseiten? Ich weiß, dass sie schon da war, wenn man auf der Startseite auf den AI-Mode-Button geklickt hat, aber jetzt ist sie bei jeder Suche Standard” (eigene Übersetzung).

Schwartz konnte das nicht nachstellen: “Ich konnte das bisher in keinem meiner Browser reproduzieren, daher vermute ich, dass es ein Test ist” (eigene Übersetzung). Er ergänzte, dass ein Rollout den AI Mode “über die normale Google-Suchoberfläche noch zugänglicher” machen würde (eigene Übersetzung).

Mehr öffentliche Belege gibt es nicht: den Screenshot eines Nutzers und einen Branchenbericht. Google hat weder eine Ankündigung noch eine Hilfeseite oder einen Blogbeitrag zu diesem Layout veröffentlicht. Der Bericht zeigt in der Seitenleiste weder Themenfilter noch Formatumschalter oder Sprungmarken zu Abschnitten. Jede Beschreibung, die solche Elemente nennt, geht über die Belege hinaus.

+-----------------------------------------------------------------------------+
| Desktop-Ergebnisseite laut Bericht (unbestätigter Test)                     |
| +---------------------+  +------------------------------------------------+ |
| | LINKE SEITENLEISTE  |  | HAUPTBEREICH DER ERGEBNISSE                    | |
| | - Google-"G"-Logo   |  | Laut Bericht unverändert                       | |
| | - Chatverlauf       |  |                                                | |
| | - Neuer AI-Mode-Chat|  |                                                | |
| | - Einstellungen     |  |                                                | |
| +---------------------+  +------------------------------------------------+ |
+-----------------------------------------------------------------------------+

#Hat Google den Test der AI-Mode-Seitenleiste bestätigt

Nein. Stand 16. Oktober 2026 sind die einzigen Quellen der Screenshot auf X und der Bericht von Search Engine Roundtable. Der Bericht bekam am selben Tag zwei Nachträge. Marie Haynes schrieb zunächst, dass sie beim direkten Aufruf des AI Mode ihre Unterhaltungen aus der Gemini-App in der Seitenleiste sehe. Dann korrigierte sie sich: Die Unterhaltungen stammten aus dem Gemini-Overlay auf ihrem Android-Telefon, nicht aus der Gemini-App, und sie nannte das “vielleicht nicht so interessant wie eine Verschmelzung der Gemini-App mit dem AI Mode” (eigene Übersetzung).

Für Website-Betreiber heißt das dreierlei:

  • Es gibt noch keine Daten zum Layout. Niemand hat Messungen veröffentlicht, wie sich die Seitenleiste auf Klicks in organischen Ergebnissen auswirkt.
  • Die Seitenleiste ist Navigation für Googles eigenes Produkt. Sie führt zu AI-Mode-Chats und deren Verlauf. Nichts im Bericht zeigt Links auf Seiten Dritter.
  • Die praktische Frage betrifft den AI Mode selbst. Wird der Test ausgerollt, sind mehr Suchende einen Klick vom AI Mode entfernt. Entscheidend ist, wie der AI Mode Ihre Seiten behandelt und in Berichten ausweist, und das dokumentiert Google.

#Was Google zur Optimierung für den AI Mode sagt

Googles Seite AI features and your website ist eindeutig: “Es gibt keine zusätzlichen Anforderungen, um in AI Overviews oder im AI Mode zu erscheinen, und auch keine anderen speziellen Optimierungen, die nötig wären” (eigene Übersetzung). Eine Seite muss indexiert sein und für ein Snippet in der Suche infrage kommen.

Dieselbe Seite nennt die Praktiken, die laut Google weiterhin gelten:

  • Crawling in der robots.txt sowie durch CDN und Hosting-Ebene erlaubt,
  • Inhalte über interne Links auffindbar,
  • eine gute Nutzererfahrung auf der Seite,
  • wichtige Inhalte in Textform,
  • Bilder und Videos, die den Text ergänzen, wo es passt,
  • strukturierte Daten, die zum sichtbaren Text passen,
  • aktuelle Daten im Merchant Center und im Unternehmensprofil.

Query Fan-out, die Technik hinter beiden Funktionen, beschreibt Google als das “Absetzen mehrerer verwandter Suchanfragen über Unterthemen und Datenquellen hinweg” (eigene Übersetzung), um eine Antwort zusammenzustellen. Was das für den Aufbau von Abschnitten bedeutet, beschreiben wir in Query Fan-out und zitierbare Abschnitte in der KI-Suche.

Zum Unterschied der beiden Funktionen schreibt Google, der AI Mode sei “besonders hilfreich bei Suchanfragen, die weitere Recherche, logisches Schlussfolgern oder komplexe Vergleiche erfordern” (eigene Übersetzung), und beide “können unterschiedliche Modelle und Techniken nutzen, daher unterscheiden sich die angezeigten Antworten und Links” (eigene Übersetzung). Außerdem heißt es, Klicks von Ergebnisseiten mit AI Overviews seien “hochwertiger (das heißt, Nutzer verbringen mit höherer Wahrscheinlichkeit mehr Zeit auf der Website)” (eigene Übersetzung). Das ist Googles Aussage; Zahlen dazu veröffentlicht Google nicht.

Auf WordPress-Websites scheitert in der Praxis am häufigsten der erste Punkt dieser Liste. Sicherheits-Plugins und CDN-Bot-Regeln, die unbekannte User Agents abfangen, können auch den Googlebot blockieren. Die Prüfung der robots.txt und der Firewall-Logs auf Googlebot-Anfragen gehört zu unserem WordPress-Sicherheitsaudit.


#Wie Klicks und Impressionen aus dem AI Mode in der Search Console erscheinen

Für den AI Mode gibt es keinen eigenen Bericht. Laut Googles Seite zu den KI-Funktionen wird er im Leistungsbericht unter dem Suchtyp “Web” ausgewiesen. Der Hilfeartikel zu Impressionen, Position und Klicks legt die Zählweise fest:

ElementKlickImpressionPosition
AI ModeEin Klick auf einen Link zu einer externen Seite zähltÜbliche ImpressionsregelnGleiche Methode wie auf einer normalen Ergebnisseite
AI OverviewEin Klick auf einen Link zu einer externen Seite zähltÜbliche ImpressionsregelnDie gesamte Übersicht belegt eine Position, die sich alle ihre Links teilen

Zwei weitere Regeln sind beim Lesen der Daten wichtig. Eine Folgefrage im AI Mode gilt als neue Suchanfrage, ihre Impressionen und Klicks werden also dieser Anfrage zugeordnet und nicht der ersten. Und Daten aus Search-Labs-Experimenten sind gar nicht enthalten. Solange die Seitenleiste ein Test ist, fehlen Impressionen darin möglicherweise in Ihrem Bericht.

Die Search Console ordnet Daten außerdem der kanonischen URL zu, die Google auswählt, und nicht der genauen Adresse, die der Besucher angeklickt hat. Ein Link auf /leitfaden/#schritt-3 wird unter /leitfaden/ gemeldet. Das Fragment erreicht auch den Server nicht, weil Browser es nicht mit der Anfrage senden. Sichtbar wird der angesteuerte Abschnitt nur durch clientseitiges JavaScript, das beim Laden location.hash ausliest und an Ihre Webanalyse übergibt.


#Wie Google auf einen bestimmten Abschnitt einer Seite verlinkt

Der Mechanismus, den Google dokumentiert, ist der “Read more”-Deep-Link. Die Snippet-Dokumentation definiert ihn als “einen Link innerhalb eines Snippets, der Nutzer zu einem bestimmten Abschnitt dieser Seite führt” (eigene Übersetzung). Google nennt drei Praktiken, die solche Links wahrscheinlicher machen:

  1. Inhalte müssen für Menschen sofort sichtbar sein “und nicht hinter einem ausklappbaren Bereich oder einer Tab-Oberfläche verborgen” (eigene Übersetzung).
  2. Vermeiden Sie JavaScript, das beim Laden die Scrollposition steuert, zum Beispiel Nutzer zwangsweise an den Seitenanfang setzt.
  3. Wenn die Seite beim Laden History-API-Aufrufe macht oder window.location.hash ändert, darf sie das Hash-Fragment nicht aus der URL entfernen, “denn das macht Deep Links funktionsunfähig” (eigene Übersetzung).

Jede Regel trifft auf etwas, das auf WordPress-Websites verbreitet ist:

  • Akkordeons und Tabs. FAQ-Blöcke, Tab-Widgets aus Page Buildern und “Mehr anzeigen”-Container verbergen Text beim Laden. Inhalte, auf die Google per Deep Link verweisen könnte, gehören in den normalen Seitenfluss.
  • Scroll-Skripte. Manche Themes und Smooth-Scroll-Plugins rufen beim Laden window.scrollTo(0, 0) auf oder animieren die Seite nach oben. Das überschreibt den Sprung des Browsers zum Ziel.
  • Bereinigung des Hash. One-Page-Themes und manche Cookie-Banner schreiben die URL mit history.replaceState() um und entfernen #abschnitt. Genau das nennt Google als Ursache kaputter Deep Links.

Ein schneller Test: Öffnen Sie einen langen Beitrag mit angehängtem #eine-ueberschrift, laden Sie neu und prüfen Sie, ob der Browser bei dieser Überschrift bleibt und der Hash noch in der Adresszeile steht.


#Wie Sie Überschriften-IDs in WordPress automatisch erzeugen

Der Block-Editor bringt die Unterstützung mit. Ein Block, der in seinen Supports anchor: true deklariert, erhält ein Feld für eine ID, und die Referenz zu Block Supports sagt es knapp: “Anker ermöglichen es, direkt auf einen bestimmten Block einer Seite zu verlinken” (eigene Übersetzung). Der Core-Block Überschrift hat diese Option unter Erweitert > HTML-Anker. Redaktionen füllen sie selten aus, deshalb bleiben in langen Archiven Überschriften zurück, auf die man nicht verlinken kann.

Der folgende Filter ergänzt bei der Ausgabe jede H2 und H3 ohne ID um ein bereinigtes id-Attribut, ohne den gespeicherten Inhalt zu verändern:

add_filter('the_content', function ($content) {
    if (!is_singular('post')) {
        return $content;
    }

    return preg_replace_callback('/<h([2-3])(.*?)>(.*?)<\/h\1>/i', function ($matches) {
        $tag_level = $matches[1];
        $attributes = $matches[2];
        $heading_text = $matches[3];

        // Manuell gesetzte IDs beibehalten
        if (preg_match('/id=[\'"][^\'"]+[\'"]/i', $attributes)) {
            return $matches[0];
        }

        // HTML-Tags entfernen, um einen sauberen Anker-Slug zu erhalten
        $plain_text = wp_strip_all_tags($heading_text);
        $slug = sanitize_title($plain_text);

        if (empty($slug)) {
            return $matches[0];
        }

        return sprintf('<h%d%s id="%s">%s</h%d>', $tag_level, $attributes, esc_attr($slug), $heading_text, $tag_level);
    }, $content);
}, 20);

Jede Überschrift hat nun eine stabile Fragment-URL wie #konfiguration-des-datenbankpuffers. Zwei Grenzen gelten. Zwei Überschriften mit gleichem Text erhalten dieselbe ID, ein Beitrag mit wiederholten Überschriften braucht also einen angehängten Zähler. Und eine geänderte Formulierung ändert die ID, womit jeder Link auf die alte Fassung ins Leere läuft; setzen Sie für Überschriften, auf die andere Seiten verlinken, einen manuellen HTML-Anker.

Anker helfen Lesern, Inhaltsverzeichnissen und Links von anderen Websites. Google sagt nicht, dass “Read more”-Deep-Links IDs voraussetzen, betrachten Sie sie also als gute Struktur und nicht als Ranking-Schalter.


Links aus Suchergebnissen auf eine Textstelle nutzen oft ein Textfragment statt einer ID. MDN dokumentiert die Syntax als #:~:text=[prefix-,]textStart[,textEnd][,-suffix]. Der Browser sucht diesen Text auf der Seite, scrollt dorthin und hebt ihn hervor. Auf Ihrer Seite ist dafür keine ID nötig.

Einige Details aus MDN, die WordPress-Websites betreffen:

  • Der Teil :~: ist die Fragment-Direktive. Browser entfernen sie beim Laden aus der URL, “damit Skripte des Autors nicht direkt damit interagieren können” (eigene Übersetzung). Ihre Webanalyse sieht sie in location.hash nicht.
  • Textfragmente “werden nur bei vom Nutzer ausgelösten Navigationen ausgeführt” (eigene Übersetzung) und nur im Hauptframe, nie innerhalb eines <iframe>.
  • Passt der Text zu nichts auf der Seite, wird das Fragment ignoriert und die Seite öffnet oben. Text, der sich zwischen indexierter und aktueller Fassung unterscheidet, etwa nach einer Bearbeitung oder durch personalisierte Inhalte, bricht den Link ohne Fehlermeldung.
  • Die Hervorhebung lässt sich mit dem Pseudoelement ::target-text gestalten, und document.fragmentDirective existiert nur in Browsern, die die Funktion unterstützen.
  • Chromium-Browser beachten den Header Document-Policy: force-load-at-top, der das Scrollen zu Fragmenten abschaltet. Setzen Sie ihn auf Inhaltsseiten nur, wenn Sie genau das wollen.

Textfragmente sind ein weiterer Grund, Absätze als echten Text im HTML auszuliefern. Eine Passage, die erst nach dem Laden per JavaScript gerendert oder von einem Page Builder auf Inline-Elemente verteilt wird, passt unter Umständen nicht.


#Wie Sie Core Web Vitals für Einstiege über Sprungmarken optimieren

Folgt ein Besucher einem Fragment-Link, scrollt der Browser direkt zum Zielelement. Dieser Sprung macht die Seite anfällig für Cumulative Layout Shift (CLS).

Laden Elemente oberhalb des Ziels ohne reservierte Maße:

  • Bannerflächen ohne min-height,
  • Bilder ohne width- und height-Attribute,
  • eingebettete Skripte Dritter und Mediaplayer,

dann erscheinen sie verspätet und schieben das Dokument nach unten. Ein Besucher, der den angesteuerten Absatz schon liest, verliert seine Stelle.

#CSS-Konfiguration für stabiles Ankerscrollen

html {
  /* Weiche Übergänge zu Fragment-Ankern */
  scroll-behavior: smooth;
}

/* Abstand oben, damit eine fixierte Kopfzeile das Ziel nicht verdeckt */
[id] {
  scroll-margin-top: 5rem;
}

/* Mindesthöhe für Medien und Banner im sichtbaren Bereich reservieren */
.ad-slot-header {
  min-height: 250px;
  contain: layout;
}

img {
  max-width: 100%;
  height: auto;
  display: block;
}

scroll-margin-top legt den oberen Rand des Scroll-Bereichs fest, sodass der Browser oberhalb der Überschrift anhält, statt sie unter einer fixierten Kopfzeile zu verstecken. Passen Sie den Wert an die tatsächliche Höhe Ihrer Kopfzeile an, einschließlich der Admin-Leiste für angemeldete Nutzer.

Auf dem Server (Nginx oder Cloudflare) sorgen lange Cache-Laufzeiten für Schriften und Stylesheets dafür, dass sich das Layout während des Sprungs nicht ändert:

# Lange Cache-Laufzeit für statische Ressourcen, damit der Sprung mit finalen Styles rendert
location ~* \.(woff2|ttf|svg|css|js)$ {
    expires 1y;
    add_header Cache-Control "public, no-transform, immutable";
    access_log off;
}

immutable ist nur sicher, wenn sich die Adresse der Ressource mit jedem Release ändert. WordPress hängt eingereihten Dateien einen ?ver=-Parameter an, das funktioniert also, solange Theme oder Plugin die Versionsnummer erhöhen.


#Wie Sie die haspart-Struktur von schema org umsetzen

Schema.org definiert hasPart, um die Teile eines Werks anzugeben. In JSON-LD lassen sich damit die Abschnitte eines Artikels als WebPageElement deklarieren, jeweils mit eigener Fragment-URL:

add_action('wp_head', function () {
    if (!is_singular('post')) {
        return;
    }

    global $post;
    $permalink = get_permalink($post->ID);

    // Zentrale Abschnitte des Artikels
    $sections = [
        [
            'name' => 'Technische Anforderungen an die ERP-Anbindung',
            'anchor' => 'technische-anforderungen-an-die-erp-anbindung',
            'description' => 'Bandbreite, JSON-Datenformat und OAuth2-Authentifizierung.'
        ],
        [
            'name' => 'Datenbank-Deadlocks vermeiden',
            'anchor' => 'datenbank-deadlocks-vermeiden',
            'description' => 'HPOS-Tabellen und Abstimmung der asynchronen Action-Scheduler-Warteschlangen.'
        ]
    ];

    $parts = [];
    foreach ($sections as $sec) {
        $parts[] = [
            '@type' => 'WebPageElement',
            'name' => $sec['name'],
            'url' => $permalink . '#' . $sec['anchor'],
            'description' => $sec['description']
        ];
    }

    $schema = [
        '@context' => 'https://schema.org',
        '@type' => 'TechArticle',
        '@id' => $permalink . '#article',
        'headline' => get_the_title($post->ID),
        'inLanguage' => 'de-DE',
        'mainEntityOfPage' => $permalink,
        'hasPart' => $parts
    ];

    echo "\n" . '<script type="application/ld+json">' . "\n";
    echo wp_json_encode($schema, JSON_UNESCAPED_SLASHES | JSON_UNESCAPED_UNICODE | JSON_PRETTY_PRINT);
    echo "\n" . '</script>' . "\n";
}, 25);

Die Abschnitte im Beispiel sind Platzhalter aus einem Artikel zur WooCommerce-ERP-Integration; im Produktivbetrieb sollten sie aus den echten Überschriften des Beitrags kommen. Das Markup ist gültiges Schema.org, aber Google dokumentiert keine Suchfunktion, die hasPart mit WebPageElement für Abschnittslinks nutzt. Die dokumentierte Verwendung von hasPart bei Google ist die Kennzeichnung von Paywall-Abschnitten. Es gilt die Regel von der Seite zu den KI-Funktionen: Strukturierte Daten müssen zum sichtbaren Text passen, jeder Name und jeder Anker im Array muss also auf der Seite existieren.


#Wie Sie begrenzen, was der AI Mode von einer WordPress-Seite zitieren darf

Die Dokumentation zum Robots-Meta-Tag listet die Steuerungen auf, und die Seite zu den KI-Funktionen nennt dieselben für AI Overviews und den AI Mode:

  • nosnippet gilt für “alle Formen von Suchergebnissen (bei Google: Websuche, Google Bilder, Discover, AI Overviews, AI Mode)” (eigene Übersetzung).
  • max-snippet:[number] begrenzt die Snippet-Länge in Zeichen und “begrenzt auch, wie viel des Inhalts als direkte Eingabe für AI Overviews und den AI Mode genutzt werden darf” (eigene Übersetzung). 0 entspricht nosnippet, -1 überlässt Google die Wahl.
  • data-nosnippet schließt einen Teil der Seite aus und funktioniert auf span-, div- und section-Elementen.
  • noindex entfernt die Seite vollständig aus der Suche.

WordPress erzeugt das Robots-Meta-Tag seit Version 5.7 über den Filter wp_robots. Eine Snippet-Grenze für einen Beitragstyp sieht so aus:

add_filter('wp_robots', function ($robots) {
    if (is_singular('product')) {
        $robots['max-snippet'] = '160';
    }
    return $robots;
});

data-nosnippet kommt direkt ins Markup, etwa in einem Individuelles-HTML-Block: <div data-nosnippet>interne Preisnotiz</div>. Diese Steuerungen reduzieren die Sichtbarkeit, nicht nur die Weiterverwendung. Eine Seite, die Snippets sperrt, verliert ihr Text-Snippet auch in den normalen Ergebnissen, setzen Sie sie also gezielt für einzelne Passagen ein und nicht für die ganze Website.


Sauberes HTML hilft nicht, wenn sich der Text gegen das Herauslösen sperrt. Snippets, “Read more”-Links und KI-Antworten übernehmen kurze Passagen, und eine Passage, die ihre Überschrift im ersten Satz beantwortet, bleibt auch ohne Kontext verständlich.

  1. Erster Satz unter der H2: direkte Antwort auf die Frage der Überschrift. Verzichten Sie auf Einleitungen wie In diesem Abschnitt betrachten wir….
  2. Zweiter Satz: die überprüfbare Zahl, der Parameter oder die Einschränkung.
  3. Folgende Absätze: Abwägungen, Code und Tabellen.

So gebaute Abschnitte funktionieren auch für Besucher, die mitten auf der Seite landen, und genau das erzeugt jeder Fragment-Link.


#Welche Google-Mechanismen auf einen Abschnitt Ihrer Seite verlinken

MechanismusWer den Link erzeugtURL-FormWas die Website steuert
”Read more”-Deep-Link im SnippetGoogleSeiten-URL, die auf einen Abschnitt zeigtSichtbarer Inhalt, kein erzwungenes Scrollen, Hash bleibt erhalten
TextfragmentGoogle oder jede verlinkende Website#:~:text=...Text im HTML vorhanden und identisch mit der indexierten Fassung
Überschriften-AnkerDie Website, andere Websites, Inhaltsverzeichnisse#ueberschrift-idStabile IDs, manuelle Anker für verlinkte Überschriften
Zitat im AI Mode oder in einer AI OverviewGoogleSeiten-URL, manchmal mit FragmentIndexierung, Snippet-Berechtigung, Snippet-Steuerungen

#Maßnahmenplan für die neue Struktur der Ergebnisseite

  1. Crawling-Zugang prüfen:
    • Stellen Sie sicher, dass robots.txt, CDN und Sicherheits-Plugins den Googlebot durchlassen.
  2. Deep Links auf den wichtigsten Seiten testen:
    • Öffnen Sie jede Seite mit #ueberschrift-id und mit einem Textfragment, laden Sie neu und prüfen Sie, ob der Browser am Ziel bleibt und den Hash behält.
    • Entfernen Sie Skripte, die beim Laden nach oben scrollen oder den Hash bereinigen.
  3. Überschriften-Anker nachrüsten:
    • Aktivieren Sie den ID-Filter und setzen Sie manuelle HTML-Anker für Überschriften, auf die andere Seiten verlinken.
  4. Layout oberhalb der Abschnitte stabilisieren:
    • Reservieren Sie Maße für Bilder, Anzeigen und Einbettungen, und setzen Sie scroll-margin-top auf die Höhe der Kopfzeile.
  5. Strukturierte Daten ehrlich halten:
    • Wenn Sie hasPart nutzen, erzeugen Sie es aus den echten Überschriften.
  6. An der richtigen Stelle messen:
    • Lesen Sie Klicks aus dem AI Mode im Leistungsbericht der Search Console unter “Web” und denken Sie daran, dass Fragmente dort nicht gemeldet werden.
    • Erfassen Sie location.hash beim Einstieg in Ihrer Webanalyse, um zu sehen, welche ID-Anker Besucher bringen.
  7. Auf eine Bestätigung warten:
    • Bis Google die Seitenleiste dokumentiert, planen Sie für den AI Mode in seiner heutigen Form und nicht für ein unbestätigtes Layout.
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Was ist die linke Seitenleiste, die Google angeblich in der Desktop-Suche testet#
Es ist die vertikale Leiste, die bereits im AI Mode zu sehen ist, mit Google-Logo, Chatverlauf, einer Schaltfläche für einen neuen AI-Mode-Chat und Einstellungen. Search Engine Roundtable meldete sie am 14. Oktober 2026 auf der normalen Ergebnisseite, gestützt auf den Screenshot eines Nutzers. Google hat den Test nicht bestätigt.
Verändert der Seitenleisten-Test das Ranking organischer Ergebnisse#
Keine Veröffentlichung behauptet das. Der Bericht beschreibt ein Navigationselement, keine Ranking-Änderung, und Google dokumentiert keine Auswirkung auf Positionen. Behandeln Sie jede CTR-Aussage zu diesem Test als Spekulation, bis Google oder Daten aus der Search Console etwas anderes zeigen.
Wie verlinkt Google auf einen bestimmten Abschnitt eines Artikels#
Google dokumentiert "Read more"-Deep-Links in Snippets, die zu einem Abschnitt der Seite führen. Wahrscheinlicher werden sie, wenn der Inhalt sichtbar ist, JavaScript beim Laden nicht die Scrollposition erzwingt und das Hash-Fragment nicht aus der URL entfernt wird.
Braucht WordPress ein Plugin für Überschriften-Anker#
Nein. Im Block-Editor lässt sich für eine Überschrift ein HTML-Anker setzen, und ein kurzer the_content-Filter erzeugt IDs für Überschriften ohne Anker.
Warum sind Layoutverschiebungen für Besucher wichtig, die direkt in einem Abschnitt landen#
Der Browser scrollt zuerst zum Ziel. Bilder, Anzeigen oder Einbettungen darüber, die ohne reservierten Platz laden, schieben den Abschnitt nach unten, und der Leser verliert die Zeile, wegen der er gekommen ist. Reservierte Maße und scroll-margin-top verhindern das.

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