SEO-Link-Netzwerk (Zaplecze): was es ist und wie Google es bewertet

SEO-Link-Netzwerk (Zaplecze): was es ist und wie Google es bewertet

Zuletzt überprüft: 16. Oktober 2026
15 Min. Lesezeit
Tutorial
Technisches SEO

Ein SEO-Link-Netzwerk, im Polnischen “zaplecze” genannt, ist eine Gruppe von Websites, die jemand aufbaut oder kontrolliert, damit sie auf seine Hauptseite verlinken. Das kann ein Netz von Blogs auf eigenen Domains sein (PBN, Private Blog Network), zurückgekaufte Domains ehemaliger Projekte, Presell Pages, die für einen einzigen Link geschrieben werden, oder ein Platz in einem Linktauschsystem. Google stuft Links, die vorrangig zur Manipulation des Rankings entstehen, als Linkspam ein und erkennt seit Dezember 2022 auf beiden Seiten eines solchen Netzes sowohl die Käufer als auch die Seiten, die Links weitergeben.

Das polnische Wort “zaplecze” bedeutet wörtlich Hinterland oder Rückraum. In der SEO-Szene bezeichnet es Hilfsseiten, deren Hauptaufgabe darin besteht, Links an die Zielseite weiterzugeben, also an die Seite, die verkaufen oder Anfragen sammeln soll. Wer das Netzwerk betreibt, bestimmt Inhalt, Ankertexte und Position des Links und hat damit eine Kontrolle, die ein Link von einem unabhängigen Verlag nicht bietet. Genau diese Kontrolle beschreiben Googles Richtlinien als Problem:

“Linkspam ist das Erstellen von Links zu einer Website oder von einer Website vorrangig mit dem Ziel, Suchrankings zu manipulieren.”

Google Search Central, Spamrichtlinien für die Google Websuche (eigene Übersetzung)

Die Definition stellt auf den Zweck des Links ab. Ein Verweis in einem Artikel, der für Leser geschrieben wurde, und ein Verweis in einem Text, der nur den Link transportieren soll, sehen im HTML-Code gleich aus. Sie unterscheiden sich durch den Grund, aus dem sie entstanden sind, und diesen Grund bewertet Google. Einen breiteren Vergleich von eigenen Netzwerken und externem Linkaufbau bietet der Beitrag PBN-Aufbau: Strategien und Risiken.

Hyperlinks, Hyperlinks und Links sind in der Web-Terminologie ein Verweis (Adresse) auf ein anderes Element: eine HTML-Seite, ein Bild, ein Ton, ein Film usw. Ein Link ist ein Begriff, der verwendet wird, um das Ziel für einen Hyperlink in einem Dokument zu definieren. Das Element <a> in HTML wird verwendet, um sowohl den Hyperlink als auch das Ziel zu definieren.[1] Die Aktivierung eines Links öffnet das Zieldokument.

Die Syntax für den Linkaufbau[2] lautet wie folgt:

<a href="value">Linktext</a>

Zu den Werten, die im Abschnitt “value” angegeben werden können, gehören:

  • Direkte URL, weist auf eine andere Seite hin
  • Indirekte URL, weist auf eine Datei innerhalb der aktuellen Website hin
  • URL-Identifikator[3], weist auf ein Element auf der aktuellen Seite hin (Dokumentfragment, zum Beispiel href="#abschnitt")

Das Tag <a> hat heute eigene Attribute: href, target, rel, download, hreflang, ping, referrerpolicy und type. Hinzu kommen die globalen Attribute, die alle Elemente teilen (unter anderem accesskey, class, dir, id, lang, style, tabindex, title), sowie Ereignisattribute für Skripte (onclick, onfocus, onblur, onmousedown, onmouseover, onkeyup und weitere).[4] Die Attribute charset, coords, name, rev und shape, die ältere HTML-Kurse aufzählten, sind veraltet. MDN empfiehlt statt name das globale Attribut id und statt coords und shape das Element <area> für Imagemaps.[4]

Für eine ordnungsgemäße Funktion sollte die Syntax mit einem schließenden </a>-Element abgeschlossen werden.

Für ein Link-Netzwerk ist rel das wichtigste dieser Attribute, denn darin teilt die verlinkende Seite der Suchmaschine mit, welchen Charakter der Link hat. Google schreibt in der Dokumentation zu Links, dass der Crawler in der Regel nur einem <a>-Element mit href-Attribut folgt und Links, die allein über JavaScript-Ereignisse ausgelöst werden, nicht zuverlässig ausliest (Google Search Central, crawlbare Links).

Jahrelang war rel="nofollow" die einzige Möglichkeit, einen Link zu kennzeichnen, der keinen Wert weitergeben soll. Am 10. September 2019 kündigte Google zwei neue Werte an: sponsored für Links, die im Rahmen von Werbung entstehen, und ugc für Links in nutzergenerierten Inhalten. Im selben Beitrag änderte Google den Status aller drei:

“Diese Attribute werden als Hinweise darauf behandelt, welche Links in der Suche berücksichtigt oder ausgeschlossen werden sollen.”

Google Search Central, Evolving “nofollow”: new ways to identify the nature of links (eigene Übersetzung)

Seit dem 1. März 2020 ist nofollow auch für Crawling und Indexierung ein Hinweis. Die aktuelle Dokumentation zur Kennzeichnung ausgehender Links ordnet die Werte so zu:

WertWann Google ihn empfiehlt
rel="sponsored"Werbelinks und bezahlte Platzierungen, also bezahlte Links
rel="ugc"Links in nutzergenerierten Inhalten, etwa in Kommentaren und Forenbeiträgen
rel="nofollow"wenn die anderen Werte nicht passen und die Seite nicht mit dem Ziel in Verbindung gebracht werden oder den Crawler dorthin schicken will

Die Werte lassen sich kombinieren, getrennt durch Leerzeichen oder Komma, zum Beispiel rel="ugc nofollow". Nofollow bleibt eine akzeptierte Kennzeichnung für bezahlte Links, Google bevorzugt aber sponsored. Dieselbe Dokumentation erinnert daran, dass die verlinkte Seite trotzdem auf anderem Weg gefunden werden kann, etwa über eine Sitemap oder Links auf anderen Websites.

Für das Thema Link-Netzwerk steht der wichtigste Satz in den Spamrichtlinien. Das Kaufen und Verkaufen von Links zu Werbezwecken wird dort als normaler Teil der Web-Wirtschaft beschrieben, und solche Links verstoßen nicht gegen die Richtlinien, wenn sie rel="nofollow" oder rel="sponsored" tragen (Spamrichtlinien, Linkspam). Ein bezahlter Link ist also für sich genommen kein Problem. Das Problem ist ein bezahlter Link, der sich als redaktioneller Link ausgibt.

Am 26. Juli 2021 dehnte Google das auf Partnerprogramme aus. Im Beitrag A reminder on qualifying links and our link spam update bat Google Websites mit Affiliate-Links, diese als sponsored zu kennzeichnen, egal ob sie manuell oder automatisch entstehen, und kündigte bei fehlender Kennzeichnung manuelle Maßnahmen an. Derselbe Beitrag betrifft gesponserte Artikel und Gastbeiträge: Websites, die viele davon ohne passende Attribute veröffentlichen, müssen mit algorithmischen oder manuellen Maßnahmen rechnen.

Tomasz Frontczak erweitert[5] in seinem Buch Marketing internetowy w wyszukiwarkach (2006) die von Todd Malicoat vorgestellte Liste und teilt Links ein nach dem Faktor, der ihre Präsenz auf der Seite bestimmt, sowie nach der Art der Seite, auf der sich der Link befindet. Unten steht die Liste in der Fassung, die wir 2009 notiert haben. Dies sind Links:

  • Natürlich (Links, die nicht gekauft sind und deren Erscheinen durch ein hohes oder einzigartiges Angebot des Dienstes bedingt ist, auf den sie verweisen.), einseitige Links von einem Dienst mit hohem Ranking, platziert im Inhalt. Der Link enthält ein Keyword im Ankertext. Der Inhalt des Dienstes enthält für uns interessante Keywords.
  • Natürliche, einseitige Links von einem Dienst mit hohem Ranking, platziert im Inhalt. Der Inhalt des Dienstes enthält für uns interessante Keywords.
  • Wie in Punkt 1, aber der Inhalt des Dienstes enthält keine Keywords.
  • Wie in Punkt 2, aber der Inhalt des Dienstes enthält keine Keywords.
  • Werbelinks (gekauft) in einem hochrangigen Dienst, umgeben von Text mit Keywords.
  • Deep Links (Links zu Unterseiten des Dienstes) von sogenannten Presell Pages.
  • Werbelinks mit Keyword im Link, Dienst mit hohem Ranking.
  • Einseitige Links mit Keyword im Link, von einem thematisch verwandten Dienst, nicht unbedingt hochrangig.
  • Einseitige Links nur mit dem Domainnamen ohne Keywords von einem Dienst mit guten Rankings.
  • Einseitige Links mit Keyword von einem durchschnittlichen Dienst, der thematisch nicht verwandt ist.
  • Einseitige Links mit dem Domainnamen von einem durchschnittlichen Dienst, der thematisch nicht verwandt ist.
  • Links mit Keyword, platziert in einem Textabsatz auf einer Seite mit Links.
  • Links auf einer Seite mit Links in der Form: Titel/Beschreibung.
  • Links in Signaturen in Diskussionsforen.
  • Backlinks auf einer Seite mit Links.
  • Rotierende Links aus Linktauschsystemen.
  • Links in den Signaturen von Blogkommentaren.

Die Liste zeigt, wie man zwischen 2006 und 2009 über den Wert eines Links dachte: Es zählten das Ranking der Quellseite, das Keyword im Ankertext und die thematische Nähe. Die meisten dieser Positionen lassen sich erreichen, wenn man die Quellseite selbst kontrolliert, und aus genau diesem Denken entstand der Aufbau von Link-Netzwerken. Die Linktypen, die sich in kleinere Varianten aufteilen, beschreibt der Beitrag Arten von SEO-Backlinks.

#Welche Linkarten verstoßen heute gegen Googles Richtlinien

Die Spamrichtlinien nennen Beispiele für Linkspam. Im Abgleich mit der Liste oben zeigt sich, dass ein großer Teil der klassischen Linktypen heute ausdrücklich benannt ist:

Linkart aus der ListeWas Googles Richtlinien heute sagen
Natürliche Links im Inhalt (Punkte 1 bis 4)Zulässig, solange niemand mit Geld, Waren oder Dienstleistungen dafür bezahlt hat. Der Leitfaden für Einsteiger beschreibt Links von anderen Seiten als etwas, das sich mit der Zeit natürlich ergibt.
Werbelinks, gekauft (Punkte 5 und 7)Das Kaufen oder Verkaufen von Links für das Ranking ist Linkspam. Derselbe Link mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" ist erlaubt.
Deep Links von Presell Pages (Punkt 6)Die Richtlinien nennen das Erstellen minderwertiger Inhalte vorrangig zur Manipulation von Link- und Rankingsignalen. Eine Presell Page, die nur für den Link geschrieben wurde, fällt unter diese Beschreibung.
Einseitige Links von verwandten und fremden Diensten (Punkte 8 bis 11)Die Bewertung hängt davon ab, wie der Link zustande kam. Geld, Waren oder Dienstleistungen gegen Links sowie ein Produkt gegen einen Text mit Link stehen auf der Beispielliste.
Linkseiten, Beschreibungen und Rücklinks (Punkte 12, 13 und 15)Auf der Liste stehen Links aus minderwertigen Verzeichnissen und Bookmark-Seiten sowie übermäßiger Linktausch ("Verlinke mich, dann verlinke ich dich") und Partnerseiten, die nur der Querverlinkung dienen.
Forensignaturen (Punkt 14)Ausdrücklich genannt: Forenkommentare mit optimierten Links im Beitrag oder in der Signatur.
Rotierende Links aus Tauschsystemen (Punkt 16)Fallen unter übermäßigen Linktausch und unter den Einsatz automatisierter Programme oder Dienste zum Erstellen von Links.
Signaturen in Blogkommentaren (Punkt 17)Kommentare mit optimierten Links stehen auf der Liste, und Google empfiehlt, dass das CMS Nutzerlinks automatisch mit ugc oder nofollow versieht.

Auf der Beispielliste stehen außerdem zwei Praktiken, die in der Aufstellung von 2009 fehlten und Link-Netzwerke oft begleiten: Links, die breit in Footern und Templates vieler Websites verteilt werden, und versteckte oder keywordlastige Links in Widgets, die auf verschiedenen Seiten verbreitet werden. Linkspam umfasst auch die Pflicht zu einem Link in Nutzungsbedingungen oder Verträgen, wenn der Inhaber des Inhalts nicht selbst über das Attribut des Links entscheiden darf.

Die Spamrichtlinien sagen, dass Google Verstöße sowohl mit automatisierten Systemen als auch bei Bedarf durch menschliche Prüfung erkennt und dass Websites, die gegen die Richtlinien verstoßen, schlechter ranken oder gar nicht in den Ergebnissen erscheinen können. Im Leitfaden zu den Rankingsystemen nennt Google gesondert Systeme zur Linkanalyse, darunter PageRank, das laut diesem Dokument weiterhin Teil der zentralen Rankingsysteme ist, und Systeme zur Spamerkennung, darunter SpamBrain.

Am 14. Dezember 2022 kündigte Google ein Update an, bei dem SpamBrain gegen Links eingesetzt wurde:

“Wir nutzen die Leistungsfähigkeit von SpamBrain, um die Wirkung unnatürlicher Links auf die Suchergebnisse zu neutralisieren.”

Google Search Central, December 2022 link spam update releasing for Google Search (eigene Übersetzung)

Im selben Beitrag schrieb Google, dass SpamBrain sowohl Websites erkennen kann, die Links kaufen, als auch Websites, die zum Weitergeben ausgehender Links genutzt werden. Für ein Link-Netzwerk heißt das: Bewertet werden beide Seiten, die Zielseite und die Seiten, die auf sie verlinken. Der Beitrag kündigte auch an, dass sich Rankings ändern können, wenn Spamlinks neutralisiert werden und der Wert, den sie weitergegeben haben, verloren geht. Das Update betraf alle Sprachen, auch Deutsch, und die Einführung sollte etwa zwei Wochen dauern.

Das frühere Update vom Juli 2021 sollte laut Google Linkspam in mehreren Sprachen wirksamer erkennen und unwirksam machen. Für den Betreiber eines Netzwerks bedeutet Neutralisierung, dass die Kosten für Domains, Hosting und Texte bereits bezahlt sind, während die Links keinen Wert mehr weitergeben. Einen Überblick über Abstrafungen gibt der Beitrag Google-Abstrafungen, SpamBrain, Linkspam und PBN.

Ein verbreiteter Weg zum eigenen Netzwerk war der Kauf abgelaufener Domains, die noch Links aus früheren Jahren hatten. Am 5. März 2024 beschrieb Google diese Praxis als eigene Richtlinie:

“Missbrauch abgelaufener Domains liegt vor, wenn ein abgelaufener Domainname gekauft und vorrangig mit dem Ziel umgenutzt wird, Suchrankings zu manipulieren.”

Google Search Central, What web creators should know about our March 2024 core update and new spam policies (eigene Übersetzung)

Die Richtlinien nennen drei Beispiele: Affiliate-Inhalte auf einer Website, die früher eine Behörde nutzte, der Verkauf kommerzieller Medizinprodukte auf der Domain einer früheren gemeinnützigen medizinischen Organisation und Casino-Inhalte auf der Domain einer ehemaligen Grundschule. In allen drei Fällen nutzt der neue Inhaber eine Reputation, die jemand anderes aufgebaut hat, für ein Thema, das nichts mit ihr zu tun hat. Die Definition stellt, wie beim Linkspam, auf den vorrangigen Zweck des Kaufs ab.

#Was ist Missbrauch der Website-Reputation

Ein Teil der Link-Netzwerke ist von eigenen Domains auf fremde umgezogen: Statt ein Blognetz aufzubauen, kauft man Veröffentlichungen auf starken Portalen. Die Richtlinie zur Website-Reputation betrifft Inhalte Dritter, die auf einer Host-Website vor allem wegen der Rankingsignale veröffentlicht werden, die der Host mit eigenen Inhalten erworben hat. Inhalte Dritter sind laut Google Texte, die ein vom Host getrenntes Unternehmen oder eine getrennte Person erstellt, etwa Nutzer, Freelancer, White-Label-Dienste oder nicht direkt beim Verlag angestellte Personen. Die Richtlinie gilt seit dem 5. Mai 2024.

Als Beispiele für Verstöße nennen die Richtlinien unter anderem eine Bildungswebsite mit einer Seite gesponserter Bewertungen von Kurzzeitkrediten und eine medizinische Website mit einer minderwertigen Werbeseite eines Dritten. Als vereinbar gelten Nachrichtenagenturen und Pressemitteilungsdienste, Nachrichtenmedien, die Inhalte anderer Redaktionen syndizieren, Kolumnen und redaktionelle Texte sowie Websites, die für nutzergenerierte Inhalte gebaut sind, etwa Foren. Die Dokumentation zu manuellen Maßnahmen ergänzt, dass ein Umzug solcher Inhalte auf eine Subdomain, in ein Unterverzeichnis oder auf eine andere etablierte Website das Problem möglicherweise nicht löst (Bericht zu manuellen Maßnahmen).

Eine manuelle Maßnahme ist die Entscheidung eines Menschen bei Google, dass Seiten einer Website nicht den Spamrichtlinien entsprechen. Sie erscheint im Bericht zu manuellen Maßnahmen in der Search Console, und eine Benachrichtigung landet auch im Nachrichtencenter. Bei Links unterscheidet Google zwei Fälle (Bericht zu manuellen Maßnahmen):

  • Unnatürliche Links zur Website. Google hat ein Muster künstlicher oder manipulativer Links erkannt, die auf die Website zeigen. Empfehlung: Links aus der Search Console exportieren, die Inhaber der Seiten um Entfernung oder um nofollow bitten und nur die Links, die sich nicht entfernen ließen, im Disavow-Tool melden.
  • Unnatürliche Links von der Website. Google hat bezahlte oder manipulative ausgehende Links erkannt. Empfehlung: sie entfernen oder die Weitergabe von PageRank verhindern, etwa mit nofollow. Das ist der Fall einer Netzwerkseite, die Links verkauft oder weitergibt.

Ein Antrag auf erneute Überprüfung ist erst sinnvoll, wenn alle Seiten repariert sind, denn eine teilweise Reparatur bringt keine teilweise Rückkehr in die Ergebnisse. Die Seiten müssen für Google erreichbar sein, ohne Login, Paywall, robots.txt-Sperre und noindex. Der Antrag beschreibt das Problem, die unternommenen Schritte und ihr Ergebnis. Die Prüfung dauert einige Tage bis einige Wochen, und währenddessen sollte kein weiterer Antrag gestellt werden.

#Wann sollte man das Disavow-Tool verwenden

Das Tool zum Entwerten von Links ist laut Google eine fortgeschrittene Funktion. Die Dokumentation sagt, dass die meisten Websites es nicht brauchen und dass es nur sinnvoll ist, wenn eine große Zahl spammiger, künstlicher oder minderwertiger Links auf die Website zeigt und diese eine manuelle Maßnahme ausgelöst haben oder wahrscheinlich auslösen werden (Google, Links für ungültig erklären). Der erste Schritt ist immer der Versuch, die Links an der Quelle zu entfernen.

Die Datei ist eine einfache Textdatei in UTF-8 oder 7-Bit-ASCII mit einer URL oder Domain pro Zeile. Eine ganze Domain oder Subdomain wird mit dem Präfix domain: angegeben, zum Beispiel domain:example.com. Eine neue Liste ersetzt die vorherige für diese Property, und es kann einige Wochen dauern, bis Google die Liste in den Index übernimmt.

Googles Leitfaden für Einsteiger (SEO starter guide) erinnert daran, dass Google neue Seiten hauptsächlich über Links von bereits gecrawlten Seiten findet und dass Links von anderen Websites mit der Zeit natürlich entstehen. Als eine der wirksamsten und dauerhaftesten Formen der Werbung nennt er Mundpropaganda, also Menschen, die die Website kennen und Freunden davon erzählen, und als Grundlage dafür das Engagement in der Community. Derselbe Leitfaden warnt, dass man Werbung übertreiben und der Website schaden kann, weil Suchmaschinen manche Praktiken als Manipulation werten können.

In der Praxis bleiben drei Wege, die ohne Link-Netzwerk auskommen:

  • Eine gesponserte Veröffentlichung ist erlaubt, wenn der Link rel="sponsored" trägt. Sie bringt Besucher und Reichweite beim Publikum des Verlags, aber keinen Rankingwert.
  • Externe Links von der eigenen Seite, etwa zu Quellen, stärken die Glaubwürdigkeit. Google empfiehlt nofollow nur für Quellen, denen die Seite nicht vertraut, und nicht für jeden ausgehenden Link.
  • Links von Verlagen verdient man mit Inhalten, die sich zitieren lassen: Daten, ein Werkzeug, eine Fallstudie, ein Expertenkommentar. Wie das über Medienarbeit läuft, beschreibt der Beitrag Digital PR und Linkaufbau durch Medien.

Wie diese Arbeit in einem Shop aus der Möbelbranche aussah, beschreiben wir in der Fallstudie zum SEO-Netzwerk für die Möbelbranche.

Mehr zur SEO- und GEO-Optimierung.


[1] https://www.w3schools.com/HTML/html_links.asp; 03.11.2009 [2] https://www.w3schools.com/tags/att_a_href.asp; 01.11.2009 [3] MDN Web Docs, Element a, https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/HTML/Reference/Elements/a; 12.10.2026 [4] MDN Web Docs, Element a, Attribute und veraltete Attribute, https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/HTML/Reference/Elements/a; 12.10.2026 [5] Tomasz Frontczak, Marketing internetowy w wyszukiwarkach, 03/2006; 08.11.2009

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Häufig gestellte Fragen

Praktische Antworten zur Umsetzung des Themas.

Was ist ein SEO-Link-Netzwerk (Zaplecze)#
Eine Gruppe von Websites, die jemand aufbaut oder kontrolliert, damit sie auf seine Hauptseite verlinken: ein Blog-Netzwerk auf eigenen Domains (PBN), zurückgekaufte abgelaufene Domains, Presell Pages für einen einzigen Link oder ein Platz in einem Linktauschsystem. "Zaplecze" ist das polnische Wort dafür und bedeutet Hinterland oder Hinterzimmer.
Wie erkennt Google Link-Netzwerke und gekaufte Links#
Google nutzt automatisierte Systeme und bei Bedarf manuelle Prüfungen. Beim Link-Spam-Update vom Dezember 2022 schrieb Google, dass SpamBrain sowohl Websites erkennt, die Links kaufen, als auch Websites, die dazu dienen, ausgehende Links weiterzugeben, und dass der Wert neutralisierter Links verloren geht.
Verstößt der Kauf abgelaufener Domains für Links gegen Googles Richtlinien#
Ja, wenn die Domain hauptsächlich gekauft und umgenutzt wird, um Suchrankings zu manipulieren. Google hat den Missbrauch abgelaufener Domains am 5. März 2024 als eigene Spamrichtlinie beschrieben.

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